Magna Mater Austriae

Madonnen in alten Wiener Kirchen
Die mittelalterlichen Habsburger stellten ihr Land unter den Schutz der Gottesmutter Maria, der „Magna Mater Austriae“. Vor allem für die familiären Belange, wie den Erhalt des Geschlechtes wurde sie durch Wallfahrten nach Mariazell, aber auch durch zahlreiche Stiftungen immer wieder um ihren Schutz gebeten. Nicht zufällig fand die Hochzeit von Karl Habsburg-Lothringen und Francesca Thyssen-Bornemisza in Mariazell statt, und auch Otto von Habsburgs letzter Weg ging über dieses internationale Marienheiligtum.

Die „Mächtige Mutter Österreichs“ hat also auch einen politischen Aspekt und so fehlt sie auch in unserem Dom nicht. In vielen Variationen ist sie mehr als 30 Mal dort vertreten.



Unser Weg durch die südliche Altstadt orientiert sich am Kirchenkreis entlang der ehemaligen Stadtgrenze. In jeder dieser Kirchen gibt es „die Hausfrau“ in verschiedenen Darstellungen. Wir finden sie als Jungfrau, Königin und Mutter, als Frau jenseits der Fruchtbarkeitsgrenze.

Über die unterschiedlichen Darstellungsweisen, ihre Bedeutung und ihre Position an oder in der Kirche, ihre Funktion innerhalb der Ikonographie, ihre individuelle Bedeutung erfahren Sie bei dieser Führung. Und Sie sehen dabei die schönsten mittelalterlichen Kirchen der Altstadt.

Treffpunkt: Stephansdom, vor dem Riesentor