Salve Vindobona – das römische Wien

Eine Führung für Schulklassen auf den Spuren der Römer
Wir leben in einer 2000 Jahre alten Stadt. Damals hieß sie Vindobona und war ein römisches Militärlager. Seitdem hat sich 2000 Jahre Kulturschutt über die römischen Kasernen, Badeanlagen, das Spital und die Kommandatur, die Offiziershäuser und die Straßenachsen gelegt. An wenigen Stellen können wir noch römische Reste finden, aber manche Straßen haben ihre Form konserviert, manchmal hatte man auf Baustellen einiges gefunden, auch manchmal bei Ausgrabungen.

So gibt es ein kleines, feines Römermuseum etwa dort, wo die Via Principalis die beiden Tore der Porta Principalis miteinander verbunden hatte, auch am Graben können wir noch die Dimensionen des Römerlagers nachvollziehen und das umstrittene Haashaus steht genau auf der ältesten Wiener Stadtgrenze. Auch die Spelunkenvorstadt der Römer lässt sich am Michaelerplatz nachvollziehen, wo noch sparsame Reste eines Wandverputzes das Wirtshaus erahnen lässt.

Die Phantasie der Kinder belebt diese wenigen Reste des ehemaligen Militärlagers. So spielen wir Soldaten und „bauen und bevölkern“ zunächst das Kastell, bevor wir uns die Life-Schauplätze der verschwundenen Römerstadt ansehen. Eine eindrucksvolle Ergänzung sind dann noch die Videorekonstruktionen im Römermuseum.

Treffpunkt: Michaelerplatz, vor den Ausgrabungen