Geheime Zeichen, verschlüsselte Botschaften um den Dom

Der Stephansdom – die Mitte der Stadt, Antenne zu Gott, Zeichen einer prosperierenden mittelalterlichen Stadt. Jahrhundertelang gewachsen aus dem Meeresgrund, auf dem sich auch die Stadt erhebt.

Drei Kirchen sind übereinander gebaut, immer größer, immer dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend. Das mächtige romanische Westwerk, eine Burg Gottes, spricht eine ganz andere geistige Sprache als die gotische Kathedrale, ein himmlisches Jerusalem. Weshalb baut man Jahrhunderte an einer solchen Kirche? Welche geistigen Kräfte bewirken die plötzliche Änderung von der Romanik zur Gotik? Waren die wasserspeienden Unwesen wirklich nur Dekoration? Und was hat die Kathedrale mit Mathematik zu tun? Ist die Musik wirklich nur der Gesang und die Instrumente, die in der Kirche erklingen? Wieso funktioniert eine solche Konstruktion mit einer derartigen Höhe und so riesigen Fensterlöchern? Gibt es ein Programm, das 500 Jahre lang getreulich verfolgt wurde, durch alle Stilrichtungen hindurch? Warum gibt es nur einen hohen Turm und warum bleibt die Kathedrale ewig unvollendet? Was erzählen uns die Sagen um den Dom wirklich?



Der Dom gibt lebenslang Rätsel auf. Wie reizvoll ist es, wieder ein „Missing link“ herauszufinden, das wieder ein Stückchen mehr Licht in die geheimnisvolle Geisteswelt des Domes bringt.

Ich lade Sie zu einer Entdeckungsreise ein, den Dom einmal von außen zu erkunden mit seinen Zeichen und Programmen, seinen Botschaften und Aussagen. Und vielleicht ergeben sich dann Antworten zu einigen Fragen, vielleicht aber auch neue Forschungsaufgaben.

Treffpunkt: vor dem Riesentor des Stephansdomes