Geheime Zeichen, verschlüsselte Botschaften im Stubenviertel

Das Stubenviertel ist die nordöstliche Altstadt, nehmen wir die ehemaligen Vorstädte dieses Viertels, so finden sich hier: die ehemalige Griechenvorstadt, die Ungarvorstadt, das Alte Universitätsviertel. Der Name Stubenviertel stammt aus dem Mittelalter und erinnert an die Badstuben, die ehemals wohlbestallten Bürgern ausgiebige Badeerlebnisse boten.

Die Altstadt von Wien hat ein langes Erinnerungsvermögen, das man als „Genius loci“ bezeichnen könnte. Dieser lateinische Begriff bedeutet wörtlich übersetzt „Geist des Ortes und in der römischen Mythologie war ursprünglich damit ein Schutzgeist gemeint.

Die Sprache dieses Genius loci mag in dieser Führung entschlüsselt werden. Sie drückt sich aus in Symbolen, in Hauszeichen und Haussegen, in Sagen, in Zeichen.



Was könnte z.B. diese seltsame fremde Inschrift im Hausflur bedeuten, die für uns unlesbar ist? Wie erzählt uns ein Haus seine Geschichte? Was für einen Sinn hat die Schrift auf einer der Fassaden? Und jener weiße Stein in der Kirche? Was für eine verdrehte Welt bietet sich am Basiliskenhaus dar und wo begegnen wir immer wieder Drachenlinien in der Stadt? Was bedeutet das Schwertkreuz im Klosterhof und wo spielt eine Kuh Backgammon?

Ich lade Sie zu einem Spaziergang ein, bei welchem sensibel auf die kleinsten Details geachtet werden sollte. Und dann mag sich uns der Genius loci enthüllen.

Treffpunkt: Ecke Schwedenplatz - Rotenturmstraße